Testet der Teufel die Kirche?

Spielschulden

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Als ob der Teufel im Spiel wäre wie damals bei Hiob. Das Geld, das auch für Missbrauchsopfer angespart wurde, wurde nun zur Begleichung von Spielschulden genutzt. Zuvor wurde ein Gutachten und eine PR-Kampagne damit finanziert. Ein Skandal jagt den nächsten. Wie Joachim Frank, Chef-Korrespondent des Kölner Stadt-Anzeiger, herausgefunden hat, sprang das Erzbistum ein, als ein dem Zocken verfallener Priester nicht mehr weiter wusste. 500.000 Euro mussten beschafft werden. Und wie jeder weiß: In Glücksspielkreisen herrschen raue Sitten. Da sprang das Erzbistum helfend ein, um Schlimmeres zu verhindern. Doch nicht nur das. Leider wurde vergessen, den Betrag zu versteuern. Und als Strafe wurde noch einmal diese Summe noch einmal beim Finanzamt fällig. Das Kirchenvolk ist es langsam Leid. Sogar in Weihnachtskrippen wurde Kardinal im “Hillige Kölle” wurde das Erzbistum offensiv kritisiert. Das gab es bis jetzt noch nie. Aber auch vor dem Dom gab es schon Proteste gegen die Amtsführung der katholischen Kirche.

ERzbistum in Köln.
Viele Gläubige sehen Problem in der Amtskirche. (Foto: Lindemann)

Der Christ hilft

Menschen in Notsituation helfen – das ist für einen Christen Pflicht. Doch was ist ein solche Notsituation? Ist das eine Familie mit fünf Kindern, die ohne Wohnung ist und dringend Unterkunft sucht oder ein Priester, der Spielschulden hat. Die Gläubigen sind sich da einig. Die Kirche ist mehr als einen Schritt zu weit gegangen. “Spielschulden sind eine private Sache”, so ein Katholikin. Der Priester hätte private Insolvenz anmelden können und alles wäre geregelt worden. Das gottesfürchtige Leben als Eremit könnte dann gewählt werden, um diese Schmach wieder gut zu machen. Die Kirche hat da eine Vielzahl von Ideen, um Sünden zu vergeben. Nicht dazu gehört aber auf keinen Fall, Spielschulden zu begleichen.

Der Dom in Köln.
Der Dom als Wahrzeichen der Stadt Köln ist weltbekannt. (Foto: Lindemann)

Dom aus dem Logo der Stadt

Da scheint es fast logisch, dass die Stadt Köln nun überlegt, die Domspitzen aus ihrem Logo zu streichen. Denn die weltweit bekannte Kirche steht zurzeit nicht für Gerechtigkeit. Sie repräsentiert eine Zahl von alten Männern, die zusammenhalten. Egal was die Masse denkt. Das ist aber nicht die Grundidee der katholischen Kirche. Im Buch Hiob der Bibel geht es um einen Test: der Teufel sagt, “so lange es den Menschen gut geht, ist es einfach an Gott zu glauben.” Hiob ist ein reicher, gläubiger Mann. An ihm prüft der Teufel die Festigkeit seines Glaubens. Wie viel kann ein Mensch aushalten? Wird die Kirche zurzeit von ihm erneut getestet?

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