Mutige Kunstaktion am Kölner Rheinufer gegen den Krieg

Gegern den Krieg in der Ukraine

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Eher versteckt am Rheinufer in Porz entdeckt das Auge zufällig zahlreiche Kunstwerke, die gegen den Krieg Stellung beziehen. Es ist der 6. November 2022. Der sinnlose Einmarsch der russischen Invasionstruppen ins Nachbarland fand am 24. Februar 2022 statt. Fast neun Monate sind seitdem vergangen. Mutig wurde hier eine Position gegen das sinnlose Sterben gesetzt. Der Redaktion sind die Künstler nicht bekannt. Doch ihre Aussage ist klar: Die Welt muss ohne Kriege sein. In der Mitte der kleinen Ausstellung befindet sich ein Steinhaufen. Das Wort Jugend ist klar zu erkennen. Daneben sind kleine Holzteile platziert. Benachbart liegt auf einem anderen Steinhaufen ein Holzstück mit der Aufschrift Krieg. Ein Kreuz versinnbildlicht den sinnlosen Tod auf dem Schlachtfeld. Wenige Meter weiter lehnt ein großformatiges Werk an einem Busch. Sechs weiße Kreuze auf schwarzem Hintergrund sind eine klare Aussage.

Gegen Kriege auf der Welt.
Eindrucksvoll nehmen die Künstler auf ihre Art Stellung gegen den Krieg. (Foto: Lindemann)

Die Kunstwerke sind schutzlos Wind und Wetter ausgesetzt

Die Kunstwerke sind nicht geschützt. Wind und Wetter werden sie mit der Zeit zerstören. Doch das wird sicher noch eine Weile dauern. An einem Baum ist ein hochformatiges Werk gelehnt. Ein weißer Balken ist die zentrale Optik. Dort, wo bei einem Kreuz der Querbalken seinen Platz hat, befindet sich ein roter Fleck. Umrandet ist das Werk mit einer schwarzen Fläche. Diese Elemente stehen für sich. Sie stimmen den Betrachter nachdenklich.

Gegen den Krieg in der Ukraine.
Ein hochformatiges Werk stimmt nachdenklich. (Foto: Lindemann)

In Kriegen müssen immer die Unschuldigen Opfer bringen

Schwarze Stangen sind vor einem kleinformatigen Werk zu erkennen. Ein aufgeklapptes Buch ist die zentrale Optik. Eine Frau und ein Stuhl mit einer Reisetasche fallen ins Auge. Schöne Menschen, die an die Hässlichkeit der Kriege erinnern sollen. Viele junge Menschen in Russland und der Ukraine werden gezwungen, ihre Koffer zu packen, um an die Front zu gehen. Dort wartet der sinnlose Tod auf sie, während die Verantwortlichen sicher in ihren Büros sitzen. Der russische Diktator Putin gehört dazu an erster Stelle. Warum kämpft er nicht an vorderster Front, wenn ihm der Krieg doch so wichtig ist? Feige hat er sich sicher hinter in seinem Büro versteckt. Unschuldige müssen jedoch ihr Leben lassen. Diese Menschen würden viel lieber bei ihren Freunden oder Familien sein.

Krieg in der Ukraine
Kunst gegen den sinnlosen Krieg in der Ukraine. (Foto: Lindemann)

Die Kunstwerke in Porz an ihrem Platz belassen

Ein Besuch dieser Stelle kurz hinter dem Hochhaus Lindenhof von Porz aus kommend lohnt sich auf jeden Fall. Es versteht sich von selber, dass die Kunstwerke an ihrem Platz belassen werden – auch wenn sie nicht gegen Diebstahl gesichert sind. Die Idee dieser Aktion ist zu wichtig, als dass sie zerstört wird. Sie soll noch lange als Mahnmal gegen die Kriege in dieser Welt Stellung nehmen können.

Krieg in der Ukraine
An einem Baum ist dieses Werk platziert. (Foto: Lindemann)

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